Die richtige Wahl bei Ihrem Investment

Aktien von ausländischen Solarunternehmen interessant

Die massiven Einbrüche bei den Umsätzen einiger deutscher Unternehmen der Solarbranche haben dafür gesorgt, dass sich selbst die Verfechter der Buy-and-hold-Anlagestrategie zurück ziehen und sich nach neuen Anlagemöglichkeiten umschauen. Ökologische Kapitalanlagen im Bereich der Sonnenenergie scheinen im Moment vor allem im Ausland Sinn zu machen. Während die deutschen Solarunternehmen kämpfen, verzeichnen Unternehmen der Branche in anderen Regionen der Welt Rekordumsätze.

IMS Research kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass das größte Wachstum bei den möglichen Renditen vor allem ökologische Kapitalanlagen in der Photovoltaik-Branche von China, Japan und den USA zu erwarten ist. In Japan sind es vor allem die im Juli 2012 neu beschlossenen Einspeisevergütungen, die die Nachfrage nach Solaranlagen kräftig anheizen. In China läuft das „Golden-Sun-Programm“ noch auf vollen Touren. Dort fehlen bis zum Ziel noch Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 Gigawatt.

In den USA hat der Branchenverband EIA ermittelt, dass sich die Errichtung von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von fast 25 Gigawatt in der Planungsphase befindet. Nicht eingeschlossen sind in diesen Prognosen die Anlagen, die von privaten Hausbesitzern oder Unternehmen betrieben werden sollen, und die eine Leistung von weniger als einem Megawatt haben werden.

Als Gewinner dieser Bedarfsentwicklung werden die Unternehmen Power-One und First Solar von den Insidern benannt. First Solar bietet einzelne Module und Komplettanlagen und Power-One Wechselrichter an. Ebenfalls von den Trends könnte Solarworld durch die bedarfsnahe Produktion profitieren. Wer in China in ökologische Kapitalanlagen investieren möchte, sollte sich an Trina Solar halten, wo gerade eben das Sortiment um die stark nachgefragten Komplettsysteme erweitert wird.

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