Die richtige Wahl bei Ihrem Investment

Haftungsregelungen für Windparks in Nordsee und Ostsee

Wer jetzt ökologische Kapitalanlagen bei der Windkraft bevorzugt, der ist künftig besser gegen Verluste abgesichert, die dadurch entstehen, dass die Kraftwerksstandorte nicht rechtzeitig an die geplanten Hochleistungsnetze angeschlossen werden können. Dazu tragen neue Haftungsregelungen bei, die in der KW 35 des Jahrs 2012 das Bundeskabinett passiert haben.

Im Falle von Verzögerungen, die die Netzbetreiber fahrlässig verursachen, von denen die Windkraft Standorte bedient werden sollen, sind künftig Schadenersatzzahlungen von bis zu 100 Millionen Euro vorgesehen. Die Lasten, die auf den Verbraucher verteilt werden, sind auf Initiative von Ilse Aigner, ihres Zeichens Verbraucherministerin, gegenüber den ersten Entwürfen reduziert worden. Nach den jetzt beschlossenen Regelungen darf nur noch ein Aufschlag von 0,25 Cent pro Kilowattstunde erhoben werden. Insgesamt soll so ein Fonds von 750 Millionen Euro zusammen getragen werden. Der Wirtschaftsminister und der Umweltminister halten den Kilowattstundenaufschlag für vertretbar. Seine Höhe soll im Jahr 2015 erneut auf den Prüfstand gestellt werden.

Tennet, ein niederländisches Unternehmen, das für die Versorgung der großen Offshore Windparks im Norden der Bundesrepublik Deutschland zuständig ist, erhofft sich viel von den Gesetzesänderungen. So sollen noch mehr Menschen für die Windkraft Geldanlage interessiert werden. Heftige Kritik an der neuen Haftungsregelung gab es von den Verbraucherschutzverbänden. Sie dürften nicht für das unternehmerische Risiko der ausführenden Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Hier wird eine Haftung rein nach dem Verursacherprinzip gefordert. Schließlich bekommen die Netzbetreiber eine garantierte Rendite, wenn sie rechtzeitig für die Anschlüsse der Standorte für Windkraft sorgen.

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