Die richtige Wahl bei Ihrem Investment

Girokonto

Es gibt heute nur noch wenige Bezahlvorgänge, die im Tafelgeschäft abgewickelt werden. Das größte Aufkommen findet sich im Handel. Alle anderen Sachen wie die Miete, die Versorgerverträge und Bestellungen im Versandhandel werden komplett bargeldlos bezahlt. Auch die Lohntüte mit Bargeld gehört in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an. Das bedeutet, dass heute niemand mehr ohne ein Girokonto auskommt.

Schaut man beim Girokonto auf den historischen Ursprung, wird man in Europa bereits im elften Jahrhundert fündig. Dort waren es die Händler und Geldwechsler, die mit ersten bargeldlosen Belastungen und Gutschriften arbeiteten. Eine erste Blütezeit bei privaten Nutzern erlebte das Girokonto in Deutschland Anfang des 17. Jahrhunderts. Für jedermann zugänglich wurde das Girokonto durch die Initiative der Deutschen Reichspost, die die zuvor üblichen hohen Mindestguthaben abschaffte.

Dem Girokonto liegen heute die Bestimmungen des BGB zum allgemeinen Vertragsrecht sowie der Paragraf 355 des Handelsgesetzbuchs zugrunde. Letzterer regelt, wie ein Girokonto zu führen ist. Als Interessent sollte man sich bei einem Kontovergleich allerdings auch die AGB der anbietenden Bank anschauen. Seit 2009 gibt es eine einheitliche innereuropäische Regelung zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs über ein Girokonto.

Wer größere Summen auf seinem Girokonto deponieren möchte, der kann sich durch die Koppelung mit einem Tagesgeldkonto eine Rendite auf die Guthaben sichern. Auch gibt es einige Anbieter, die Zinsen direkt auf die Guthaben auf einem Girokonto zahlen. Wichtig ist es an dieser Stelle, dass man sich auch einen Überblick darüber verschafft, welche Anlagensicherheit die jeweilige Bank zu bieten hat. Innerhalb Europas müssen es mindestens 100.000 Euro sein. Banken mit rechtlichem Hauptsitz in Deutschland und Zugehörigkeit zu einem der Sicherungsfonds können vollständige Anlagengarantien abgeben.

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