Die richtige Wahl bei Ihrem Investment

Schiffsfonds- Schiffsbeteiligungen

Renditechancen
Neben der Sicherheit ist die Höhe der Rendite für potenzielle Anleger ein ausschlaggebender Aspekt. In der Regel lässt sich trotz Krise auch in momentaner Zeit mit Schiffsbeteiligung eine durchaus attraktive Rendite erzielen. Die Nachfrage nach Transportkapazitäten sinkt zwar aufgrund der weltweiten Krise seit einigen Jahren, für die Zukunft ist aber eine Stabilisierung der Situation zu erwarten. Um diese Stabilität zu garantieren benötigt es gerade jetzt frisches Kapital. Da Banken in jetziger Zeit immer vorsichtiger werden, wird das Kapital der privaten Anleger immer gefragter. Das Eigenkapital der Reedereien reicht in den meisten Fällen nämlich nicht aus, sodass die Unternehmen von Anlegern abhängig sind. Diese Abhängigkeit macht Anlegern die Investition in Schiffe erst attraktiv. Die Folge ist, dass eine überdurchschnittlich hohe Rendite gezahlt werden muss, um dadurch ausreichend Anleger zu locken, die eine solch große Investition möglich machen. Erst wenn ausreichend Kapital vorhanden ist, wird ein Schiff gekauft.

Wofür Kapital?
Gebraucht wird das Geld nicht zwingend für den Bau eines neuen Schiffes, sondern in vielen Fällen auch, um ältere Schiffe umzubauen oder zu reparieren. Da Anleger das Kapital natürlich nicht direkt an die jeweiligen Reedereien überweisen können, gibt es eine andere Lösung. Es handelt sich dabei um Schiffsbeteiligungen, also um geschlossene Fonds. Diese dienen ausschließlich dazu das benötigte Fremdkapital anzusammeln. Bei der Berechnung der Rendite sollte man beachten, dass man zusätzlich zu den erwirtschafteten Zinsen von steuerlichen Vorteilen profitieren kann. Natürlich geht man auch bei diesem Anlageinstrument das Risiko ein gegebenenfalls einen Verlust hinnehmen zu müssen. Dieses lässt sich allerdings minimieren, wenn man sich für einen erfahrenen und bekannten Anbieter entscheidet.

Risiko
Die Investition in Schiffsbeteiligungen ist natürlich wie sämtliche andere Anlagen auch mit einem gewissen Risiko behaftet. Dieses kann man allerdings durch Beachtung einiger Aspekte auf ein Minimum reduzieren. Man sollte zum Beispiel darauf achten, dass die Gebühren niedrig sind. Oft ist es nämlich so, dass Vermittler und Fondsgesellschaften hohe Gebühren verlangen und somit die Rendite unbemerkt reduzieren. Um dies zu verhindern ist es wichtig sich vorab über die Höhe der verschiedenen Gebühren zu informieren, um hinterher nicht überrascht zu sein, wenn die Rendite nur ein Minimum von dem beträgt, was ursprünglich versprochen war.

Risikoübersicht
Vorausgesetzt ein Fonds wird kaufmännisch richtig geführt, darf man bei diesem Anlageinstrument eine recht akzeptable Rendite erwarten. Doch nicht an jeder schlechten Rendite ist ein schlechter Manager schuld. Schließlich können auch die Folgen der globalen Krise dazu führen, dass es bei der Nachfrage einen Einbruch geben kann. Eine Frage, die sich Anleger diesbezüglich immer häufiger stellen ist deshalb: Ist angesichts der momentanen Lage in der Branche eine Investition in Schiffsbeteiligungen ratsam? Grundsätzlich kann man diese Frage leider nicht beantworten. Doch gerade jetzt gilt es besonders gut aufzupassen welchen Anbieter man auswählt. Klar ist auch, dass man das Risiko nur verringern, nicht aber ganz beseitigen kann. Es kann schließlich immer unerwartet passieren, dass ein Schiff sinkt oder für größere Reparaturarbeiten viel Geld bezahlt werden muss.

Währungsrisiko
Neben den oben dargestellten Risiken kann auch das sogenannte Währungsrisiko dazu führen, dass die Rendite geschmälert wird. In der Regel ist es nämlich so, dass sämtliche Seetransporte in Dollar abgerechnet werden. Wie allgemein bekannt ist, schwankt der Kurs zwischen Dollar und Euro stetig. Auch wenn diese Schwankung sich mitunter positiv auswirken kann, ist es häufiger der Fall, dass die Rendite dadurch reduziert wird.
Besonderheiten
Im Gegensatz zu vielen anderen Anlageinstrumenten gibt es bei den Schiffsbeteiligungen einige Besonderheiten. Man sollte beispielsweise immer bedenken, dass es sich bei den Schiffsfonds um eine recht langfristige Anlage handelt. Die Laufzeit beträgt oft 10 Jahre, manchmal sogar 25 Jahre. Die Beteiligungen vorzeitig auf dem freien Markt zu veräußern ist in vielen Fällen gar nicht so einfach. Trotz genannter Risiken gelten Schiffsbeteiligungen nach wie vor als interessantes Anlageinstrument mit einer in den meisten Fällen zufriedenstellenden Rendite.

Anlagehöhe
Neben der Sicherheit und der Höhe der Rendite ist auch die Anlagehöhe für die meisten Anleger ein wichtiger Aspekt. Schließlich hat nicht jeder private Anleger die Möglichkeit zum Beispiel eine fünfstellige Summe in Schiffsbeteiligungen zu investieren. Gibt es was die Höhe der Anlage anbelangt seitens der Fondsgesellschaften Mindestsummen oder kann man theoretisch schon mit einigen hundert Euro einsteigen? Wie viel Geld muss ich investieren, damit die Gebühren gedeckt werden und eine akzeptable Rendite erreicht werden kann?
Immer häufiger beschäftigen sich Privatleute mit der Frage, wie sie trotz beschränkten finanziellen Mitteln für das Alter vorsorgen können. Eignen sich Schiffsbeteiligungen für den „kleinen Mann“ oder sollte man von diesem Anlageinstrument absehen, wenn man weder entsprechende Fachkenntnisse besitzt noch über ausreichend Kapital verfügt? Festzuhalten ist, dass es durchaus eine Summe im vierstelligen Bereich bedarf, um langfristig eine zufriedenstellende Rendite zu erreichen.

Rechenbeispiel
Wie unrentabel es sein kann zu wenig Geld in Schiffsbeteiligungen zu investieren, zeigt folgendes Rechenbeispiel: Wenn man einmal ausgeht, dass ein Anleger eine Summe von 1.000 Euro in Schiffsbeteiligungen investieren will, kann man davon ausgehen, dass diese Investition nicht rentabel sein wird. So verlangt zum Beispiel der Vermittler Gebühren in Höhe von 500 Euro und zusätzlich fordert die Fondsgesellschaft zu Beginn der Anlage etwa 200 Euro. Dann sind unbemerkt Kosten in Höhe von 700 Euro entstanden. Für die eigentliche Anlage bleiben also nur noch etwa 300 Euro über. Wenn die Fondsgesellschaft diesen Betrag nicht schon vorab ablehnt, bräuchte man trotzdem Jahre oder gar Jahrzehnte, bis allein die Kosten gesenkt sind. Anders würde es zum Beispiel aussehen, wenn man eine Summe von 50.000 Euro investiert.

Empfehlungen
Fachleute raten immer wieder dazu vorab für sich einen Betrag festzulegen, der wirklich frei zur Verfügung steht. Wie bereits erwähnt gelten Schiffsbeteiligungen nämlich als langfristige Kapitalanlage. Es ist folglich kaum möglich vorzeitig rentabel auszusteigen. Das obige Rechenbeispiel zeigt wie unrentabel es sein kann einen zu geringen Betrag zu investieren. Ratsam ist ein Betrag von etwa 50.000 Euro zu investieren. Wem diese finanziellen Mittel allerdings nicht zur Verfügung stehen, kann bei einigen Fondsgesellschaften auch schon mit deutlich weniger Kapital einsteigen. Hauptsache ist, dass man ausreichend Geduld mitbringt und sich mit dem Gedanken vertraut macht, dass es unter Umständen zu einem Verlust des Geldes kommen kann. Dieses Risiko besteht aber natürlich nicht nur bei den Schiffsbeteiligungen, sondern bei jeder anderen Anlageart auch.

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