Die richtige Wahl bei Ihrem Investment

Festgeldvergleich

Festgeldvergleich

Die Festgeldanlage hat in Deutschland in den letzten Jahren wieder deutlich an Beliebtheit gewonnen. Sie machte quasi eine Wandlung durch, vom spießigen Altherrenmodell zu einer populären Geldanlage, die heute auch von vielen jüngeren Anlegern genutzt wird. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Viele Anlagemodelle haben sich in den letzten Jahren als regelrechte Seifenblase erwiesen – man denke dabei nur an die Wertpapiere der New Economy Ende der neunziger Jahre und Anfang des neuen Jahrtausends.
Die Sehnsucht nach sicheren und realistischen Kapitalanlagen ist also in den letzten Jahren wieder deutlich gewachsen. Der große Erfolg der Festgeldanlagen trägt diesem Umstand Rechnung. Selbstverständlich haben sich auch die Anbieter auf die neue Entwicklung eingestellt und bieten heute eine wesentlich breitere Auswahl an Festgeldanlage-Möglichkeiten an, als es noch vor wenigen Jahren in diesem Land der Fall war.

In diesem Zuge ist es allerdings auch schwieriger, den für die eigenen Bedürfnisse und Voraussetzungen am besten passenden Anbieter auf Anhieb zu finden. Im Zweifel hilft also nur, möglichst viele Angebote miteinander zu vergleichen. Damit Ihnen dies etwas leichter fällt und Sie wissen, worauf Sie bei einem Vergleich achten müssen, hier die wichtigsten Informationen dazu:

In der Regel erhalten Sie die günstigsten Angebote einer Festgeldanlage bei reinen Internet-beziehungsweise Direktbanken. In diesem Bereich gibt es jedoch auch viele ausländische Kreditinstitute, die eigene Festgeldanlagen in Deutschland anbieten. Oftmals werden hierbei sehr hohe Zinssätze, verbunden mit besonders niedrigen Nebenkosten versprochen. Allerdings sollten Sie diese Angebote ganz genau auf versteckte Haken überprüfen. Häufig sind die auf den ersten Blick sehr günstigen Konditionen mit bestimmten Anforderungen verbunden. So muss der Kunde beispielsweise weitere Konten eröffnen, die anschließend als Giro- oder Referenzkonto genutzt werden, um die versprochenen Konditionen zu erhalten.

Ein heikler Punkt ist bei jeder Festgeldanlage die vorzeitige Kündigung. Sie ist in der Regel vertraglich nicht vorgesehen – muss der Anleger die Einlage jedoch aus einem wichtigen Grund trotzdem vorzeitig kündigen, kann er oft nur mit Verlust wieder an sein Kapital kommen. So müssen beispielsweise bereits ausgezahlte Zinserträge wieder zurückgezahlt werden, beziehungsweise werden vom Anlagekapital abgezogen. Hinzu kommen in vielen Fällen Storno- beziehungsweise Kontoauflösungsgebühren.
Diese können bei einigen Anbietern durchaus sehr happig ausfallen, was wiederum dafür sorgt, dass das Anlagekapital geschmälert wird.

Auch hinsichtlich der Sicherheit der Anlage sollten Sie die verschiedenen Anbieter untereinander vergleichen. Bei deutschen Kreditinstituten gilt: Sofern die Bank nicht dem Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankenwesens angeschlossen ist, greift grundsätzlich die gesetzliche Einlagensicherung. Sie bietet allerdings lediglich einen Schutz bis zu einem Einlagebetrag von 20.000 Euro, von dem im Falle eines Konkurses der Bank aber wiederum nur 90 Prozent ausgezahlt werden. Bei ausländischen Anbietern sollte darauf geachtet werden, dass der Anbieter ebenfalls einem ausreichend bemessenen Einlagensicherungssystem angehört. Dies sollte selbstverständlich auch im Vertrag festgehalten werden.

Ebenfalls wichtig ist, dass die Festgeldanlage so gestaltet ist, dass Sie den von Ihnen gewünschten Anlagebetrag auf jeden Fall in die Anlage einbringen können. Einige Anbieter legen hierbei gewisse Mindest- und/oder Höchstbeträge fest, die sich unter Umständen nicht mit dem Anlagewunsch des Kontoinhabers decken. Ebenso sollte die gewünschte Laufzeit der Anlage verfügbar sein. Beim Festgeld beträgt diese in der Regel zwischen zwölf Monaten und fünf Jahren.


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